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Themen-Seite "Das römische
Köln" der privaten
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Rheinmetropole und alte Römerstadt". Diese
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In Kölner Museen werden Objekte aus den historischen Epochen gezeigt im![]() | Römisch-Germanischen Museum und demnächst Museum "Archäologische Zone" | archäologische Exponate
der Antike aus Köln und dem Rheinland von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter |
Kölnisches Stadtmuseum | Exponate aus der Geschichte der Stadt Köln vom Mittelalter bis heute |
| Zeitraum
| antikes
Ägypten | Die
alten Griechen (ab 7. Jhdt. n. Chr. im Byzantinischen Reich) | Römisches
Reich (ab 476 n. Chr. röm. Mittelalter) |
| | ab 3500
erste Kulturen Frühzeit: ca. 3000-2700/1.– 2. Dynastie
Altes
Reich:
ca. 2180-2050/9.– 11. Dynastie (1. Teil) | vor
2000-1400 Minoische
Kultur auf Kreta
Troja:
|
. |
| | Mittleres
Reich: ca. 2050-1780/11.– 12. Dynastie
2.
Zwischenzeit:
| um
1600-ca. 1050
Mykenische
Kultur (Achäer) auf
Peloponnes
mit Mykene und
Tyrins
Troja
(Ilion/Wilusa): |
. |
| | Neues
Reich: ca. 1550-1070/18.– 20. Dynastie
|
ab ca.
1200-ca. 1000
dorische (griechische) (Völker-) Wanderung, Völkeransiedlungen in dieser Zeit:
|
. |
| |
3.
Zwischenzeit: 1070-655/21.- 25. Dynastie
| ab 9. Jhdt. Beginn der
Bildung von Stadtstaaten
(Poleis), Polis = Stadt mit umliegendem Land,
unabhängig bis 338 v.Chr., wichtigste antike Poleis: Attika/Athen, Argos, Delphi, Sparta, Korinth, Theben, Syrakus (734 von Korinth in Sizilien gegründet); um 900 Gründung von Sparta in Lakonien, später Doppelkönigtum mit Macht der gewählten Ephoren (= leitende Beamte), Militär-Staat; ab 8. Jhdt. in vielen Poleis Ersatz der Monarchien durch Oligarchien (Aristokratien mit Archonten - oberste Beamte -; in Athen mit umliegendem Gebiet (= Attika) ab 682); 776 erste olymp. Spiel (bis 393 n. Chr.); ca. 750-ca. 323 Aufstieg u. Niedergang Griechenlands (ab ca. 650-600 wird Athen führende Handelsmacht); ca. 750-ca. 550 griechische Kolonisation (Handelsplätze und Agrarkolonien der Mutterstadtstaaten) , insbes. in Süditalien und Sizilien ("Magna Gracia")
| um 1000
erste
Ansiedlungen 800-100 Etrusker in Mittel-Italien (Etrurien), 300-90 Integration in Römisches Reich um 750 einmaliger Gründungsakt oder Besiedlung durch Latiner und Etrusker (strittig); 21.04.753 mythische Gründung Roms durch Romulus; ca. 750-510 römische Königszeit mit sieben Königen (Etrusker, Sabiner) (Daten und Namen ungesichert)
|
| Periode der archaischen (= aus der Urgeschichte kommenden) griechischen Kultur: um 700 - 480 | Spätzeit:
664-332/26.– 31. Dynastie
| ab 682 Archontat in
Athen (mit 1-jähriger Amtszeit); 621 Gesetzgebung Drakons in Athen (mit 6 von 9 Archonten als Thesmotheten = Rechtssetzer und Einführung der „drakonischen Strafen“); 594-593 Reformen des Solon, oberster Archon in Athen mit diktatorischen Vollmachten, "Versöhner" der Stände, Einführung einer Timokratie (= Zensuswahlrecht mit Einteilung in 4 Vermögensklassen - Archonten aus 1/2. Klasse -), Versuch der sozialen Verbesserungen für das Volk, Staatsführung durch Archonten mit dem Rat der 400; 560/546-510 Tyrannis in Athen (bis 528 Peisistratos, danach dessen Söhne Hipparchos und Hippias), erste Blütezeit Athens; 509-507 Archontat des Kleisthenes in Athen, 508 Reformen mit Isonomie (= Gleichheit der Bürger) als Grundlage der ersten Demokratie der Welt, Entmachtung der Oligarchien, Volksversammlung wird Zentrum der Macht, Staatsführung durch gewählten Rat der 500 (unter Leitung eines Prytanen = Vorsitzender), Ostrakismus (Scherbengericht) als Abstimmung des Volkes (erstmals 488 angewandt); Troja: | 510
Begründung der röm. Republik als Aristrokratie (später
mit demokratischen Elementen) (1. Konsuln:
Junius Brutus und
Tarquinius Collatinus; ungesichert, möglicherweise anfangs nur 1
Praetor Maximus); 510-27 römische Republik vom Ende des Königstums bis zum Machtverzicht des Senats mit
|
| Periode der antiken klassischen griechischen Kultur ("Klassik": Literatur, Kunst, Philosophie, Staatslehre):
479 - 336 |
. | 500-494
Ionischer
Aufstand gegen Persien in Kleinasien mit Sieg der Perser; 490-479 Perserkriege (hellenisches Bündnis mit insbes. Athen/Sparta gegen Perser, siegreiche Schlachten: 490 bei Marathon, 480 bei Salamis mit gewähltem athenischen Strategen Themistokles, 479 bei Plataiai, dadurch Sicherung der Freiheit Griechenlands und Entfaltung der griechischen Kultur mit Zentrum Athen); 477 Beginn der Blütezeit Athens (bis zum Ende der Epoche des Perikles 429); 477-412/404 erster attischer Seebund (Athen und ionische Städte, Bundessitz zunächst Delos und ab 454 Athen, Entwicklung zur Hegenomie Athens, 448 Kalias-Friede Attischer Bund mit Persien, danach erste Auflösungserscheinungen des Bundes; ab 462 Perikles (um 495-429) Anführer der Demos ("freies Volk"), Ausschaltung des Areopags; Perikles
458-450 Reformen des Perikles, Vollendung der
Athener Demokratie (mit Zulassung der 3. Klasse zum
Archontat und Verlagerung der politischen
Verantwortung auf die Volksversammlung),
445 Friedensvertrag Athen/ Sparta;443-429 Epoche des Perikles, Perikles als Demagoge ( = Volksführer) ununterbrochen gewählter Stratege (= Feldherr), Athen wird kulturelles Zentrum Griechenlands;
Griechenland
um 431 v. Chr.
(zu Beginn des Peleponnesischen Kriegs) 431-404 Peleponnesischer Krieg (Peloponnesischer Bund Spartas gegen Bündnis Athens), Ende der goldenen Zeit Athens, 404 Kapitulation Athens gegen Spartas Feldherrn Lysander, Auflösung des attischen Seebundes = Ende der politischen Macht Athens, 404 Zeit der 30 Tyrannen in Athen, ab 404 Hegemonie Spartas (bis zur Niederlage gegen Theben 371); 399 nach Wiederherstellung der Demokratie in Athen (403) Verurteilung Sokrates zum Tode; 377-355 zweiter attischer Seebund, griechische Macht aber ab 371-362 Theben; 359-336 Philipp II, König der Makedonier, schlägt 338 den 340 gegründeten Hellenischen Bund, Makedonische Monarchie wird Vormacht - „Hegemon“ - in Griechenland) | ab
494 Ständekämpfe Patrizier (Adel) gegen Plebejer (übrige),
Ergebnis: Schaffung einer Volksversammlung und von Rechten der
Volkstribunen
(Vertreter der Plebejer); 450 Zwölftafelgesetz (schriftliche Fixierung des geltenden Rechts, Rechtssicherheit für Plebejer); 396 Sieg gegen etruskisches Veji; ab 367 Reformen zugunster der Plebejer, einer der beiden Konsuln ein Plebejer (Folge: Entstehung einer Nobilität = "edle" Plebejer) |
| Peririode
der hellenistischen
griechischen
Kultur:
336
- 168/30
| Griech.-röm.
Zeit: 332 v. Chr.- 395 n. Chr. 331 Gründung Alexandria durch Alexander d. Gr. als neue Königsstadt, Alexandria wird kulturelles Zentrum der Antike; makedonische Herrscher: 332-306, u.a. 332-323 Alexander I d. G. Ptolemäische Dynastien: 306-30, u.a.
27 v. Chr.-395 n.Chr.,
|
338-323
Korinthischer Bund (alle griechischen Städte außer Sparta unter
Philipp II); 336-323 Alexander. d. Gr. (Makedonier, Sohn Pilipp II), ab 334 Feldzüge
ab 323 Diadochen- (Nachfolge-) staaten bis zur röm. Eroberung:
Diadochen-Staaten
um 200 v. Chr. 200 Beginn der Eroberung der Diadochenreiche durch Römer (197 Ende der Herrschaft der Makedonier in Giechenland, 168 Eroberung Griechenlands durch Römer, ab 146 röm. Provinz Makedonien) | 343-290
Eroberung
Mittelitaliens gegen Samniten; 340-338 Latinerkriege mit Anschluß Latiums; 287 Ende der Ständekämpfe Patrizier/ Plebejer (Lex Hortensia = Verbindlichkeit der Beschlüsse der Volksversammlung); 275 Sieg gegen gegen griech.Tarent (unter Pyrrhos) in Süd-Italien nach Niederlage 280 (= "Pyrrhos-Sieg") und Machtübernahme in Süd-Italien; ab 272 römische Herrschaft über ganz Italien (bis zum Rubikon im Norden); 264-241 1. Punischer (Karthagischer) Krieg gegen das 814 gegründete Karthago, 241 Sieg Roms und Erwerb Sizilien als 1. römische Provinz, Beginn des Aufbaus des römischen Imperiums; 218-201 2. Punischer Krieg, nach zunächst schweren Niederlagen 217/216 - u.a. bei Cannae - Sieg gegen Karthager Feldherrn Hannibal (247- 183), Erwerb karth. Teil Spaniens, nach Sieg Roms Vorherrschaft über Mittelmeerregion; 215-205 1. Makedonischer Krieg; 200-197 2. Makedonischer Krieg, Sieg gegen Makedonien mit dessen Verzicht auf Griechenland; 171-168 3. Makedonischer Krieg, 168 Ende des makedonischen Königtums, 148 röm. Provinz |
| |
. | 146-395
n.Chr.
römische Herrschaft über Griechenland u. Makedonien Troja: Troja VIII/ 700-85 Troja IX/ 5-500 n. Chr.
| 149-146
3. Punischer
Krieg, 146 Zerstörung Karthagos u. Gründung der römischen Provinz Africa; bis 133 Bildung der Optimates (Parteigänger des konservativen Adels und des Senats) und der Populares (Parteigänger des Volkes - der Plebejer -); 133 Reformversuch des Tiberius Sempronius Gracchus (Landreform), Volkstribun, "röm. Revolution" nach Mord gescheitert, 121 erneuter Versuch des Bruders wieder gescheitert; 133-30 diverse Bürgerkriege nach Scheitern der röm. Revolution (bis zur Machtergreifung Octavians); ab 107 Marius (von Popularen) Volkstribun und 7 * Konsul, Fortsetzung der Reformen/Heeresreform, zuvor 102/101 Siege gegen Germanenstämme; 82-79 Diktatur Sullas (von Optimaten), Ziel: Wiederherstellung aristrokratischer Senatsherrschaft; 73-71 Slavenaufstand unter Spartakus (zunächst siegreich, dann Vernichtung); 60-53 erstes Triumvirat (private Abmachung Pompeius, Caesar, Crassus zur gegenseitigen Unterstützung); 59-44 Gaius Julius Caesar
Caesar
49-30 neue Bürgerkriege ( 42
Schlacht bei Philippi
in Makedonien gegen Caesarmörder);43-32 zweites Triumvirat (anerkanntes Bündnis Marcus Antonius, Gaius Octavianus, Lepidus (bis 36) = faktisches Ende der Demokratrie, 40 Aufteilung des Imperiums); 32-30 Ptolemäischer Krieg, ausgelöst durch Heirat Antonius/Kleopatra in 37 (Agrippa, Feldherr des Octavian, schlägt 31 Marcus Antonius/Kleopatra in Schlacht bei Actium in Griechenland), Ägypten wird 30 römische Provinz, danach ab 30 Alleinherrschaft des Octavian; 27. v. Chr.-476 römische Kaiserreich (395-476 Weströmisches Reich); (Oströmisches/Byzantinisches Kaiserreich 395-1453); ab 27 Prinzipat (Erster unter Gleichen) des Augustus und de facto Beginn des römischen Kaiserreichs ; Augustus
30 (27)-14 n. Chr. Alleinherrschaft des Octavian;
O. stellt formal die Republik wieder her und erhält 27 den
Titel Augustus (= "der Erhabene")
sowie ab 23 die tribuzianische und ab 19 die
konsulatorische Gewalt auf Lebenszeit,
wird damit alleiniger Gesetzesgeber; aus 34 Provinzen werden 22
kaiserliche u. 12 senatorische Provinzen; ab 12 O. Pontifex Maximus;um 19 Gründung der Ubier-Siedlung Oppidum Ubiorum am Rhein (heutiges Köln) in der Provinz Gallia an der Ostgrenze des Imperiums; ab 12 v. Chr. Beginn der Unterwerfung der rechtsrheinisch siedelnden Germanen in Germanenkriegen unter gallischen Statthaltern (Drusus, Tibrius, Varus und zuletzt Germanicus); 9 n. Chr. vernichtende Niederlage unter Varus gegen Germanen unter Führung des Cheruskers Arminius ("Varusschlacht"); ab um 16 n. Chr. Rückzug auf linke Rheinseite mit Ostgrenze Rhein bzw. ab um 120 ab Rheinbrohl (südlich Kölns) Limes (Limes gehalten bis 260) |
| 1 – 400 n. Chr. | 395
Ägypten fällt nach
Teilung des römischen Reiches an das Oströmsche (Byzantinische) Reich | ab 293
römische
Tetrarchie, 293-311 Galerius Caesar und ab 305 Augustus im
Osten,
damit auch für Griechenland u.
Makedonien); 324 Sieg Konstantins gegen verbliebenen römischen Kaiser Licinius im Osten, danach Konstantin absolutistischer alleiniger Augustus = formales Ende der Tetrarchie 393 Verbot der olympischen Spiele; 395 Aufteilung des Römischen Imperiums in Weströmisches Reich und Oströmisches Reich (aus dem Oströmischen Reich wird später das Byzantinsche Reich); ab 395 Griechenland Teil des Oströmischen Reiches; 396 Plünderung Athens durch Westgoten (König Alarich I)
| 14-68
julisch-claudische
Kaiser-Dynastie (14-37 Tiberius,
37-41
Caligula, 41-54 Claudius, 54-68
Nero = Sohn der
15 in der späteren CCAA (Köln) geb. Agrippina); 43 röm. Provinz Britannien; 50 Verleihung der höchsten röm. Stadtrechte als röm. "Colonia... "(CCAA) an das Oppidum Ubiorum (heutiges Köln); 68/69 4-Kaiser-Jahr (darunter Vitellius in Köln); 69-96 flavische Dynastie (69-79 Vespasian, 79-81 Titus, 81-96 Domitian); 70 Zerstörung des Tempels in Jerusalem und Sieg gegen die aufständischen Juden, die in Folge 135 aus Palästina vertrieben werden, unter Feldherr Titus; um 90 Gründung der Provinzen Germania Inferior (Hauptstadt CCAA/Köln) und Germania Superior (Hst. Mainz); 96-192 Adoptiv-Kaiser (96-98 Nerva, 98-117 Trajan, 117-138 Hadrian, 161-180 Marc Aurel); Glanzzeit des Imperiums, unter Trajan Begründung des absolutistischen Dominats anstelle des Principats mit Einführung des Namens Caesar (= Kaiser); römisches
Reich 117 n. Chr.
120 Bau des Limes als Grenzbestigung gegen die Germanen von Rheinbrohl am Rhein (südlich von Köln) bis zu Donau und Einbeziehung dieses Germanengebiets in das Imperium; 166-180 Markomannenkriege (Einfall germanischer Stämme im Donaubereich) als Beginn der Barbareneinfälle, Römer siegreich; 193-235 Severische Dynastie (193-211 Septimius Severus, 211-217 Caracalla), 212 Bürgerechte für alle Provinzen; 235-284 Soldaten-Kaiser (270-275 Aurelian); 260-274 gallisches Sonderreich im römischen Reich (Hauptstadt 260-ca. 269 CCAA - Köln - und danach Treveris -Trier-); 260 Aufgabe des Limes und Rückzug auf Rhein und Donau als Grenze (nach Einfällen von Alamannen und Goten um 230-240); 284-305 Diokletian (284 Reichsreform mit Dominat/absolutistisches Kaisertum); ab 285 Mitkaiser Maximianus - 285 als Caesar, ab 286 als Augustus, ab 293 innerhalb Tetrarchie -, Residenz Mediolanum (Mailand); 293-formal 324 Tetrarchie = Aufteilung in West- und Ostreich (mit den 4 Präfekturen Italia/Africa, Gallia/Britannia, Oriens u. Illyricum) und je einem Augustus (Kaiser) und einem Caesar (Juniorkaiser), erste Tetrarchie bis 305: Maximianus + Constantius Chlorus (W) und Diocletianus + Galerius (O), Residenzstädte im Westen: Mediolanum (Mailand) und Treveris (Trier); ab real 312 Dyarchie und ab 324 wieder Alleinherrschaft (des Konstantin); 306-337 Konstantin I der Große,
Konstantin
I um 310 Bau der ersten Rheinbrücke durch die Römer zur Verbindung der CCAA (heutiges Köln) mit dem rechtsrheinischen Militär-Kastell Divitia (Einrichtung um 310-315) 313 Toleranzedikt von Mailand unter Konstantin und Licinius (= freie Religionswahl), das das Ausbreiten des Christentum im Imperium zur Folge hatte; 337-363 Aufteilung des Reichsgebiets unter 3 Söhne des Konstantin I; 363 Ende der Konstantinischen Dynastie (seit 293); 375 Hunneneinfall in Westeuropa als Auslöser der Völkerwanderung, die mit zum Niedergang des römischen Imperi- ums beitrug; 379-395 Kaiser Theodosius (Ost-Rom, ab 394 auch West-Rom); 395 Aufteilung des Imperiums in Weströmisches Reich und Oströmisches Reich zunächst unter Söhne Theodosius |
| | 642
Ägypten wird
von Arabern eingenommen und islamisch | 527-565
Kaiser Justinian
I (Übergang von Antike zum Mittelalter); 582-602 Kaiser Maurikios, schuf 584 die Exarchate (Statthalterschaften) Italien (mit Teilen Italiens, bis 751, Haupststadt Ravenna) und Africa (bis Ende 7. Jhdt, Hauptstadt Karthago); 610 Beginn des Byzantinischen (Oströmischen) Reiches (mit griechischer Sprache und Kultur); 610-641 Herakleios, Athen wird kulturelles Zentrum und griechisch wird Amtssprache im Byzantinischen Reich; ab 636 Araber erobern große Teile des orientalischen Besitzes ; 717-802 Syrische (isaurische) Dynastie, u. a. 717-741 Leo III nachrichtlich: | 395
(293)-402 Mailand
und ... 402-476 Ravenna Hauptstadt des Weströmischen Reiches; 410 Eroberung Roms durch Westgoten (König Alarich I), Beginn des Untergangs des Weströmischen Reiches; 476 Ende des Weströmischen Reiches und der Antike nach Sturz des letzten Kaisers Romolus Augustulus (475-476) durch den Germanen-Fürsten Odoaker, Kommandeur der letzten kaiserlichen Armee; 493-552 Ostgoten in Italien (Haupstadt Ravenna) 527-565 Kaiser Justinian I/Ostrom (535-555 Ostgotenkriege, zeitweise Rückeroberung von Teilen der West-Provinzen u. Versuch der Wiedervereinigung); 568-774 Langobardenreich in Italien (mit in Teilen byz. Besitz, Exarchat (Statthalterschaft) 584-751, Hstd. Ravenna, Ende 774 nach Sieg Karls des Großen); Ende 8. Jhdt. begründet angebliche Konstantinische Schenkung (später als Fälschung entlarvt) den Kirchenstaat und die Vormachtstellung der Päpste; 800 Kaiserkrönung Karls des Großen in Rom, Beginn des karolingischen fränkischen Imperiums |
|
einige
andere
Frühkulturen im
Orient (alle Daten v. Chr.)
|
antike Stadt | Daten | römischer Name ** |
Rom | 753 v. Chr. mythische Gründung Roms durch Romulus ca. 750 - 510 v. Chr. römische Königszeit 510 - 27 v. Chr. römische Republik 27. v. Chr. - 476 römische Kaiserreich (395 - 476 Weströmisches Reich), (Oströmisches/Byzantinisches Kaiserreich 395 - 1453) | Roma |
| Köln | um 19. v. Chr.Gründung im Gebiet der späteren Colonia (heutige Kölner Innenstadt) 50 n. Chr. Erhebung der Oppidum zur Colonia ab um 90 Haupstadt der Provinz Germania Inferior (Nieder-Germanien) (ab um 300 Germania Secunda) 259/260 - ca. 271 Hauptstadt des vom Statthalter Postumus in Köln gegründeten römisch-gallischen Sonderreiches | Oppidum Ubiorum Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) |
| Trier | um 16 v. Chr.Gründung ca. 271 - 274 Hauptstadt des vom Statthalter Postumus in Köln gegründeten römisch-gallischen Sonderreiches 293 - um 390 zeitweise Residenzstadt des westlichen römischen Teilreiches | Augusta Treverorum (ab Mitte 1. Jhdt. Colonia Augusta Treverorum) ab Ende 3. Jhdt. Treveris |
| Tongeren (Belgien) | um 15 v. Chr. Gründung | Atuatuca Tungrorum in der Civitas Tungrorum |
| Xanten | um 13 v. Chr Gründung in Nähe des heutigen Xanten 71 n. Chr. Gründung in Nähe des heutigen Xanten um 100 Erhebung einer Siedlung im Gebiet der heutigen Stadt Xanten in Nähe der Lager Vetera zur Colonia | Castrum Vetera I Castrum Vetera II Colonia Ulpia Traiana (CUT) |
| Mainz | um 13 v. Chr. Gründung im heutigen Stadtteil Mainz-Kästrich ab um 90 Hauptstadt der Provinz Germania Superior (Ober-Germanien) |
Castrum Moguntiacum |
| Bonn | um 12 v. Chr. Gründung 1. Jhdt. nach Chr. Gründung von Castra | Vicus Bonna Castra Bonna/Bonnensia (?) |
| Speyer | um 10 v. Chr. Gründung eine Castrums | Castrum Noviomagus |
| Koblenz | um 9 v. Chr. Gründung in der heutigen Altstadt | Castrum Confluentes |
| Persönlichkeit |
Lebensdaten |
Funktion und politische Daten | historische Bedeutung |
| Hammurabi | um 1810 - 1750 v. Chr. | König im Altbabylonischen Reich/ 1795 - 1750 | Hammurabi
erstellte die älteste vollständig erhaltene Rechtssammlung,
den Codex Hammurabi (Stele von Susa, zu sehen im Louvre in Paris) |
| Ramses II |
um 1298 - 1213 v. Chr. | Pharoa der 19. ägyptischen Dynastie/ 1279 - 1213 | Wirtschaftliche Blütezeit Ägyptens, Friedensschluss mit Nachbarvölkern (u. a. 1259 Vertrag mit Hethitern), bedeutender Bauherr (u. a. Abu Simbel). |
| Nebukadnezar II | um 640 - 562 v. Chr. | König im Neubabylonischen Reich/ 604 - 562 | Große
Bautätigkeit (besonders in Babylon), großer Eroberer (laut
Bibel auch von Jerusalem mit der Folge der sog. Babylonischen
Gefangenschaft
der Juden). |
| Kyros II der Große | um 585 - 529 v. Chr. | Perserkönig der Achämeniden/ 559 - 529 | Umfangreiche Eroberungen (u.a. Mederreich und
Babylon). |
| Kleisthenes | um 570 - 507 v. Chr. | Archon (Archonten = oberste Regierungs-Beamte) in
Athen/ 509 - 507 | 508
umfangreiche Reformen mit Einführung der Gleichheit der
Bürger und Entmachtung der Oligarchie als Grundlage
für die attische griechische Demokratie, der ersten Demokratie der
Welt. |
| Perikles | um 495 - 429 v. Chr. | athenischer Staatsmann und Feldherr/ 462 - 429, ab 462 an der Spitze der Demos (= freies Volk), ab 443 als Demagoge (= Volkführer) ununterbrochen gewählter Stratege (= Feldherr) | Unter
Perikles ab 458 Vollendung
der Athener Demokratie (seit Archontat des Kleisthenes 508
erste Demokratie der Welt); Athen wurde in dieser Zeit kulturelles
Zentrum der Griechen. Perikles führte Athen aber auch in den 404
verlorenen Krieg mit Sparta. |
| Alexander der Große |
356 - 323 v. Chr. | makedonischer König und Hegemon des Korinthischen
Bundes (griechische Städte außer Sparta)/ 336 - 323 | Alexander dehnte das ererbte Reich in ganz erheblichem
Maße
aus. Kleinasien, Persien,
große Teile des Orients und
Indiens sowie Ägypten wurden erobert. |
| Qin Shi Huang Di |
256 - 210 v. Chr. | Gottkaiser der Qin-Dynastie und erster Kaiser Chinas/ 221 - 210 | Qin war Begründer des chinesischen Kaiserreiches
mit
bedeutenden
Errungenschaften und Reformen. Sein Mausuleum beherbergt die
berühmte Terrakotta-Armee. |
| Gaius Marius | 156 - 86 v. Chr. | römischer Staatsmann und Feldherr/ Volkstribun und 7 mal Konsul (erstes Konsulat 107), Anführer der Popularen im Bürgerkrieg ab 88 | Marius
gilt wegen seiner 107 eingeleiteten Reformen (mit Fortsetzung der
Refomen des Tiberius Gracchus von 133 und mit einer Heeresreform) als
neuer Gründer Roms. |
| Gaius Julius Caesar |
100 - 44 v. Chr. | römischer Staatsmann (u. a. Konsul und Diktator)
und
Feldherr/ erstes Konsulat 59, Diktator ab 48 | Caesar
eroberte 58 - 51 Gallien (heutiges Westeuropa bis zum Rhein); hieraus
entstanden u. a. die römischen Provinzen und Städte (wie
um 19 v. Chr. Köln) im lrh. Germania. |
| Octavian/ später Augustus ("der Erhabene") | 63 v. Chr. - 14 n. Chr. | De facto Alleinherrscher im Römischen
Imperiums
sowie Prinzipat und Pontifex
Maximus/ 30 v. Chr. (ab 27 Prinzipat als Augustus) - 14 n. Chr. |
Octavian beendete das Jhdt. der Bürgerkriege und begründete de facto
das römische Kaiserreich. Es begann eine lange Friedensphase mit
Neuordnung der Provinzen. |
| Marcus Ulpius Traianus und Publius Aelius Hadrianus | Trajan 53 - 117 Hadrian 76 - 138 | römische Kaiser in der Phase der Adoptivkaiser/ Trajan 98 - 117 Hadrian 117 - 138 | Unter
Trajan bekam das Römische Imperium nach den Daker- und
Partherkriegen und mit den letzten Provinzen seine größte
Ausdehnung. Unter beiden Kaisern begann die Absicherung der Grenzen
(Limes, Hadrianswall). Die Regierungszeiten
der Kaiser waren durch viele Reformen und rege Bautätigkeiten
geprägt. |
| Konstantin I der Große |
um 280 - 337 |
römischer Kaiser, in
der
Tetrarchie ab 306 als Caesar (Juniorkaiser) und ab 312 als alleiniger Augustus
(Senoir-Kaiser) im
Westen sowie 324 - 337 absolutistischer Alleinherrscher im römischen Reich |
Konstantin
ist insbes. bedeutend wegen der konstantinischen Wende, die 313 mit
dem
Toleranzedikt von Mailand die Religionsfreiheit zuließ und damit
die Ausweitung des Christentums im Imperium einleitete. |
| Chlodwig I | 466 - 511 | König im Frankenreich der Merowinger/ 482 - 511 (ab 507 der vereinigten Stämme) |
Chlodwig
berherrschte Großteile Galliens und gilt als Begründer des
Frankenreiches. Sein Übertritt zum Christentum um 498 in Reims gilt als maßgebend für die Christianisierung des
Abendlandes. |
| Karl Martell | um 688 - 741 | fränkischer Hausmeier (Hausmeier waren
Leiter der
Regierungsgewalt am Hofe)/ 714 - 741 | Martell
wurde berühmt durch den Sieg in der Schlacht von Tours und
Poitiers
gegen die von Spanien einfallenden Mauren, der als Rettung Europas vor
den Muslimen angesehen wird. |
| Karl der Große |
747 - 814 | König im Frankenreich der Karolinger (Krönung in
Noyon)/ 68 - 814 (ab 774 auch König der Langobarden); Kaiser (Krönung durch den Papst in Rom)/ 800 - 814 | Karl d. G.
war erster europäischer Kaiser nach Zerfall des Weströmischen
Reiches (476); sein wesentlich reformiertes Karolinger-Reich gilt als
Nachfolgereich des Römischen Reiches. |
| Otto I der Große |
912 - 973 | König des Ostfrankenreiches der Ottonen/ 936 - 973; Kaiser des Römischen Reiches/ 962 - 973 | Unter
Otto I hatte das neue Reich (später: "Heiliges Römische Reich
(deutscher Nation)") seinen ersten Höhepunkt der Macht. 962 gilt
als Beginn des ersten deutschen Reiches |
| Friedrich I Barbarossa |
um 1122 - 1190 |
römisch-deutscher König der Staufer/ 1152 - 1190; Kaiser des Römischen Reiches/ 1155 - 1190 | Die Regierungszeit Barbarossas gilt als einer der
Höhepunkte
in der Entwicklung des Reiches. |
| Jayavarman VII |
? - um 1219 | König des Khmer-Reiches (im heutigen Kambodscha)/ 1181 - 1219 | Jayavarmann
gilt als einer der beudeutendsten Herrscher im glanzvollen Angkor-Reich
der Khmer. Bautätigkeiten: neue Hauptstadt Angkor Thom (ein
Höhepunkt der erhaltenen Angkor-Bauwerke) und zahlreiche Tempel. |
| Temudschin
(Dschingis Khan) | um 1160 - 1227 |
Großkhan der Mongolen/ 1206 - 1227 | Dschingis Khan
einigte die Mongolenstämme und schuf nach seiner Wahl zum
Großkhan durch zahlreiche Eroberungsfeldzüge das bis dahin
größte Weltreich, dass bis nach Europa reichte. |
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