Mittelalterliches Köln

Rubrik:
 
Kölner Geschichte
Thema: Mittelalterliches Köln - Köln im Mittelalter (Coellen/Coeln) *
               mit Geschichtsdaten zum Mittelalterlichen Köln

> Stadtentwicklung -
mittelalterliche Stadtmauer -  Handelsmetropole - Schlacht bei Worringen - Pilgerstadt

 Themen-Seite der privaten Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".  Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

0. Vorbemerkungen und Inhalt

Historisch und kulturell umfaßt die Stadtgeschichte Kölns - grob gegliedert - drei  EpochenDiese geschichtliche Epochen Kölns werden in den nachfolgend genannten drei Themen-Seiten der Rubrik "Kölner Geschichte" dieses Internetauftritts näher beschrieben:

Römisches Köln
                                                                          
um 19 v. Chr. -  um 455 n. Chr.
ab 50 n. Chr. Status einer Colonia (Stadt römischen Rechts)
ab um 90 n. Chr. römische Provinzhauptstadt
zeitweise Kaiseresidenz
Mittelalterliches Köln um 455 - um 1500

um 460 - 8. Jhdt. Residenzstadt der Franken
bis 1288 Residenzstadt des Kurfürstentum Köln
ab 1288 de facto und ab 1475 de jure Freie Reichsstadt
Neuzeitliches Köln - Köln heute
ab um 1500
1794 - 1814 französische Besatzung
1815 - 1918 Königreich Preußen
aktuell größte Stadt in NRW und viertgrößte in der BRD

Inhalt

1. Entwicklung der mittelalterlichen Stadt
2. Stadtmauer und Bauwerke
3. Die Handelsmetropole
4. Politische Entwicklung
5. Die Pilgerstadt
D. Wichtige Geschichtsdaten zum Mittelalterlichen Köln

 In  Kölner Museen werden Objekte aus den mittelalterlichen Köln gezeigt im
  
 Kölnisches StadtmuseumExponate aus der Geschichte der Stadt Köln vom Mittelalter bis heute
Museum SchnütgenSammlung vorwiegend kirchlischer Kunst des Mittelalters (bis zur frühen Neuzeit) 


1. Entwicklung der mittelalterlichen Stadt

Köln mit seinen mittelalterlichen Bezeichnungen Coellen oder Coelln (am Rhein) bzw. lateinisch meist Colonia Agrippina (oder auch Agrippina Nobilis Romanorum Colonia) war im Frühmittelalter bis Anfang des Hochmittelalters flächen- und einwohnermäßig die größte Stadt nördlich der Alpen (Ende 11. Jhdt. schon über 20000 Einwohner) und mit ihrem Stapelrecht und Münzrecht eine einflussreiche europäische Metropole ... heute würde man sagen eine Weltstadt. Im späteren Mittelalter (13. - Anfang 16. Jhdt.) hatte die rheinische Metropole ca. 40000 Einwohner und war eine der größten und bedeutendsten Städte Europas und bis ins 16. Jhdt. die größte Stadt im Reichsgebiet. Im nordwestlichen Europa standen Paris (um 1200 über 100000 Ew., um 1500 ca. 200000 Ew.) und die heute belgische Stadt Gent (14. - 16. Jhdt. um 60000 Ew.) sowie später Antwerpen (1560 um 100000 Ew.) einwohnermäßig an der Spitze. Köln war im Mittelalter Handelsmetropole, Kunstmetropole, Erzbischofssitz, Freie Reichsstadt und Pilgerstadt und bis zur berühmten Schlacht bei Worringen Sitz des Kurfürsten. Sie war (Zitate Austellung "Renaissance am Rhein" 2010 im Landesmuseum Bonn) "zentraler Umschlagsplatz für Waren, Menschen und kulturelle Strömungen", "größte Handelsmetropole des deutschsprachigen Raums" und "mit 45000 Einwohnern in der Epoche der Renaissance die größte Stadt im gesamten Reichsgebiet. Das mittelalterliche Köln hatte das älteste Stadtsiegel Europas, das erste Rathaus und die erste bürgerliche Universität Deutschlands (gegründet 1388). Keine andere deutsche Stadt hat so früh - nämlich seit 1130 -  und umfangreich ihre Geschichte schriftlich archiviert. 1130 begann man in Köln mit dem Schreinswesen, der mittelalterlichen Form der Archivierung von Liegenschaftsunterlagen (Schreine nannt man die Truhen, in denen die ersten Archivalien aufbewahrt wurden). 1322 begann die systematische Archivierung. Das erste Archiv wurde 1409 im Rathausturm (Rentkammer) untergebracht.

Das vermutlich um 19 v. Chr. von den Römern als Ubiersiedlung (Oppidum Ubiorum) gegründete und 50 n. Chr. mit den Stadtrechten einer römischen Colonia versehene Römische Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium - CCAA -), umschlossen von einer knapp 4 km langen Stadtmauer mit einer Fläche von 97 ha,  entwickelte sich nach Abzug der Römer,  bei dem viele der Romanen in der Stadt geblieben waren,  Mitte des 5. Jhdt. mit einem nahtlosen Übergang in eine frühmittelalterliche fränkische Stadt. Die Stadt war um 455 von den ripuarischen Franken eingenommen worden. Die Franken behielten die römischen Verwaltungsstrukturen und auch Latein als Amtssprache bei.

Mit der im 8. Jhdt. einsetzenden Transformation von einer antiken bzw. frühmittelalterlichen Stadt in eine mit
telalterliche Stadt erfolgten drei Stadterweiterungen:
 Dieser Rheinarm ist ab Mitte des 2. Jhdt. allmählich verlandet und wurde aufgeschüttet (im Gelände um den heutigen Alter Markt/Heumarkt). Ein dort vorhandener Hafen musste verlegt werden. Spätestens um 940 ist dieses Gelände zur ersten urbanen Stadterweiterung des mittelalterlichen Köln genutzt worden. Nach neueren Ausgrabungsergebnissen dürfte diese Erweiterung jedoch schon in spätrömischer Zeit erfolgt oder zumindest begonnen worden sein (in der 2. Hälfte des  4. Jhdt. oder sogar schon zum Zeitpunkt des Baus der röm. Rheinbrücke um 310) und dann im 10. Jahrhundert fortgesetzt worden sein. 
Mittelalterliches Köln/Stadterweiterungen
Mittelalterliches Köln/
Stadterweiterungen 4. Jhdt./sp. ab 940 + 1106 + 1180
Mittelalterliches Köln/Stadterweiterungen
Mittelalterliches Köln (Merianplan)/
Stadterweiterungen 4. Jhdt./sp. ab 940 + 1106 + 1180


Mittelalterliches Köln/Merkatorplan
  Köln um 1550
  Mercatorplan (Quelle: Praetorium/RGM) 
Mittelalterliches Köln/Merianplan 1646
Köln 1646
Merianplan
Mittelalterliches Köln/Kirchenprovinz
Mittelalterliche Kirchenprovinz Köln
(um 1500)
 1 = Römerstadt (CCAA)                                              
 2  = erste Stadterweiterung/ spätestens ab 940 (s. 
)   
 3 = zweite  Stadterweiterung/ 1106  
 4 = dritte Stadterweiterung (
große Mauer)/ 1180
 5 = Deutz
Stadtentwicklung Köln
weitere Entwicklung der mittelalterlichen Kernstadt
(19./20. Jhdt.)

Die wirtschaftliche Blütezeit Kölns (vor allem als Handelsmetropole) begann im 10. Jhdt. und hatte ihren Höhepunkt im 12. - 15. Jhdt.. Im 11. Jhdt. waren Mailand, Köln und Venedig die ersten großen Handelsstädte ... und waren hierbei auch Schaltstellen des kulturellen Austauschs. Zwischen 1000 und 1550 war Köln ferner eine Kunstmetropole von Rang mit mit der Produktion in diversen Kunstgattungen und einem kulturellen Austausch mit Paris, Prag, Niederlande und Italien, wie auch eine Ausstellung im Kölner Museum Schnütgen "Glanz und Größe des Mittelalters - Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt" (04.11.11. - 26.02.12) zeigt. Vor allem von ca. 1350 bis 1550 hatte Köln eine künstlerisch ungewöhnlich fruchtbare Epoche mit der renommierten mittelalterlichen Kölner Malerschule (Altkölner Malerei), mit der in Köln eine eigene Ausprägung der Kunst geschaffen worden ist und mit der Köln hinsichtlich Qualität und Quantität der Gemälde eine Spitzenstellung eingenommen hatte. Hiermit ist wohl auch der heutige Ruf Kölns als Kulturmetropole begründet worden. Die Maler arbeiteten überwiegend in der Schildergasse, wo auch die Schildermaler ansässig waren, also in der Straße, die aus dem römischen Decumanus Maximus hervorgegangen und heute die Einkaufsmeile Nr. 1 in Deutschland ist.  Der bekannteste Maler der Altkölner Malerei war Stefan Lochner, der in der Straße In der Höhle lebte und arbeitete, die durch das Treppenhaus des Wallraf-Richartz-Museum nachgebildet worden ist.

Im Hoch- und Spätmittelalter hatte Köln eine enorme wirtschaftliche und politische Machtstellung und
war Drehscheibe des Fernhandels nördlich der Alpen. Hierbei wurde Köln durch die Lage am Rhein und im Zentrum von Fernstraßen begünstigt. Im 16. Jhdt. wurde dann Antwerpen zeitweise zur wichtigsten Handelsstadt Europas.
  Mit der Gründung der ersten Ordensschule auf deutschem Boden ("Studium Generale") 1248 durch Albertus Magnus und der 1388 gegründeten Universität zu Köln (eine der ältesten Unis in Europa und die erste bürgerliche Universität Deutschlands) wurde Köln auch zu einem mittelalterlichen Zentrum der Wissenschaft. Die herausragenden Personen dieses Wissenschaftzentrum waren Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus. Mit seiner einmaligen Sakrallandschaft und der unvergleichlich hohen Zahl an Reliquienschätzen wurde das mittelalterliche Köln zu einer bedeutenden Pilgerstadt.

Die mittelalterliche Glanzzeit endete mit dem wirtschaftlichen Niedergang der Freien Reichsstadt im Zusammenhang mit dem Zerfall der Hanse und der
dem 30jährigen Krieg (1608 -1648) folgenden Wirren. So kam es  Ende 17. und im 18. Jhdt. zum vorübergehenden wirtschaftlichen Niedergang und Verfall der Reichsstadt. Und auch die Spitzenstellung hinsichtlich der Einwohnerzahl konnte nicht gehalten werden.

Auch die Beurteilung der Besucher und unzähligen Pilger von Köln wechselte in dieser geschichtlichen Epoche. Karl der Große nannte die Stadt in seinem Testament "... eleganteste Braut Christi nach Rom." In ihrer Blütezeit  wurde Köln in Reiseberichten als die "schönste Stadt  im deutschen Lande" und außerdem wegen der unzähligen Kirchen und Kapellen und der bedeutenden Reliquien als das "Hillije (= Heilige) Coellen" gepriesen. Den Titel "Sancta" (= Heiliges ...) im Zusammenhang mit dem Stadtnamen war der Stadt im 12. Jhdt. als einer von 4 christlichen Metropolen (neben Rom, Byzanz und Jerusalem) verliehen worden  ("Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia" = Heiliges Köln von Gottes Gnaden, der römischen Kirche getreue Tochter). Zum mittelalterlichen Köln schrieb der italienische Dichter, Gelehrte und Reisende Petrarca, der 1333 Köln besucht hatte: "Ich bewundere,  wie groß im Barbarenland die Gesittung, wie schön der Anblick der Stadt, wie gesetzt die Haltung der Männer, wie schmuck das Gebaren der Frauen, wie überherrlich obschon unvollendet der Dom sind." Im 18. Jhdt. hingegen galt Köln bei vielen Besuchern als eine "abscheuliche Stadt". 

In der langen Geschichte Kölns entwickelte sich auch der Name der Stadt weiter. Die Römer nannten das um 19. v. Chr. gegründete Oppidum Ubiorum mit der Verleihung des Status einer Stadt römischen Rechts fortan Colonia Claudia Ara Agrippinensium (abgekürzt: CCAA) und später offenbar nur noch Agrippina. Die nachfolgenden Franken nannten sie wohl schlicht Colonia. Hieraus entwickelten sich im Mittelalter die Bezeichnungen Coellen und Coeln (am Rhein) bzw. lateinisch Colonia Agrippina sowie in der Neuzeit Cöln und ab 1919 der heutige Name Köln (mundartlich: Kölle). 


2. Stadtmauer und Bauwerke
Die von um 1180 bis ca. 1260 (Torburgen ab nach 1200) erstellte mittelalterliche Stadtmauer war inkl. der Rheinseite über 8 km lang (Angabe des Historischen Archivs der Stadt Köln **) und hatte Bestand bis 1881, nämlich bis im Zuge der Industrialisierung die Ausweitung auf das Neuzeitliche moderne Köln voranschritt. Sie war die größte mittelalterliche Stadtbefestigung nördlich der Alpen. Die Mauer enthielt 12 große landseitige Torburgen und 52 Wehrtürme sowie etliche Pforten zum Rhein. Die Zahl 12 für die Stadttore war übrigens von den Kölner Bürgern bewusst gewählt worden, um sich so als damaliges mittelalterliches "hillije Köln" auf das himmliche Jerusalem beziehen zu können. Vor der Mauer befand sich ein 20 m breiter Graben, der in der zweiten Hälfte des 14. Jhdt. um einen weiteren Graben ergänzt worden ist. Aufgrund der waffentechnischen Entwicklung folgten im späten Mittelalter weitere Sicherungsbauwerke vor der Mauer: Mitte des 15. Jhdt. vorgelagerte Wehranlagen (Bollwerke mit Zwinger zwischen Torburgen und Bollwerken) und im 17. Jhdt. ein bastionärer Ring mit 25 pfeilförmigen Bastionen, die mittels sog. Kurtinen verbunden waren. Zuletzt wurden die Vorfeldeinrichtungen um 1820 von den Preußen, denen 1815 das Rheinland und Köln zugeteilt worden war, militärisch modernisiert.

Die ursprünglich römische Hauptstraße durch die römischen Stadt (heutige Hohe Str.) und deren Verlängerungen führte im mittelalterlichen Köln nun durch die neuen Stadttore im Norden und Süden (Eigelsteintor und Severinstor). Die Stadtmauer wurde nachts zuerst von Vertretern der Zünfte, später von den Kölner Stadtsoldaten bewacht. Ihren eigentlichen Zweck, eine Einnahme der freien Reichsstadt zu verhindern, mußte sie zum Glück nie ernsthaft erfüllen, denn die Reichsstadt Köln wurde - nach Wissen des Autors als einzige Stadt des Reichs - niemals erobert und besetzt. Auch im verheerenden 30-jährigen Krieg ist Köln nie angegriffen und eingenommen worden. Wer innerhalb der Stadtmauer wohnte, genoss die speziellen Recht und Freiheiten der Stadt.  Leider beschlossen die Kölner 1881 im Zuge der Ausweitung der mittelalterlichen Stadt  den Abriss der Mauer ... aus heutiger Sicht ein kultureller Frevel ohnegleichen und übrigens entgegen dem Rat von Sachverständigen aus Nürnberg, wo deren Mauer stehen blieb. Die Preußen, zu deren Gebiet Köln seit 1815 gehörte, sorgten dafür, dass wenigstens einige Stadttore erhalten geblieben sind!
Wäre die Mauer erhalten geblieben, würde sie  heute sicherlich zu dem Weltkulturerbestätten gehören.

Die mittelalterliche Stadtmauer umfasste das mittelalterliche Köln mit
  • seiner östlichen Grenze am Rhein und 
  • seiner halbkreisförmigen Grenze im Verlauf der heutigen Ringe, 
d. h. sie umfasste die heutige Kölner Altstadt (Altstadt hier als kommunaler Begriff für die Innenstadt gemeint; im heutigen Sprachgebrauch wird als "Altstadt" zumeist das Vergnügungsgebiet um  Heumarkt/Alter Markt/Rheingarten verstanden). Der Verlauf der großen mittelalterlichen Stadtmauer ist also in der Trasse der heutigen kölntypischen halbkreisförmigen Ringstraße vom Ubier-Ring als südliches Ende am Rhein bis zum Theodor-Heuß-Ring als nördliches Ende am Rhein noch zu erkennen. Die vorherige römische Stadtmauer umfasste das römische Köln und damit das Kerngebiet der späteren mittelalterlichen Stadt. Das römische Straßennetz und der Verlauf der späteren mittelalterlichen Mauer prägen noch heute die Struktur der Kölner Innenstadt. 

Von dem halbkreisförmigen Ring dieser mittelalterlichen Stadtmauer sind als Kultur-Denkmäler im Stadtbild erhalten:
(Diese Denkmäler werden leider den Kölner Bürgern und den vielen Besuchern der Stadt nicht angemessen präsentiert; siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler  )

Mittelalterliches Köln/Hahnentor
Hahnentor
(Westtor der mittelalterlichen Stadtmauer)

Mittelalterliches Köln/Eigelsteintor
 Eigelsteintor         
 (Nordtor der mittelalterlichen Stadtmauer)  
Mittelalterliches Köln/Bayenturm
Bayenturm

(Südende der Stadtmauer am Rhein)  
Mittelalerliches Köln/Stadtmauer mit Gereonsmühle
Geronsmühle in der Stadtmauer
 (Mühle auf einem der Wehrtürme)  
Mittelalterliches Köln/Dreikünnige-Pötzje
Pilgerstadt/Dreikünnije-Pötzje
(an St. Maria im Kapitol)

In der mittelalterlichen Blütezeit entstanden neben der Stadtmauer an historischen Bauwerken insbes. ein Ensemble von  bedeutenden Romanischen Kirchen (10. bis 13 Jhdt.), die zusammen mit dem gotischen Dom (Grundsteinlegung 1248) - dem Wahrzeichen Kölns - die  Bedeutung Kölns als Kulturstadt entscheidend mit prägen sowie der Gürzenich (mittelalterliches Festhaus),  das Rathaus (mit Turm und Renaissance-Laube), das Overstolzenhaus und andere. 11 der 12 erhaltenen Romanischen Kirchen waren im Mittelalter Kloster- oder Stiftskirchen. Daneben sind einige der mittelalterlichen Pfarrkirchen erhalten geblieben, die bis 1802 in unterschiedlicher Weise von den Stiften/Klöstern abhängig waren (Köln hatte seit dem Mittelalter mit 19 eine ungewöhnlich große Anzahl Pfarreien der katholischen Kirche!  Zum Vergleich: Augsburg und Trier je 6). Die erste jüdische Synagoge wird auf das 9. Jhdt. datiert. Die Juden hatten seit Anfang des 4 Jhdt. in Köln die größte jüdische Gemeinde in Deutschland; Köln war im 13./14. Jhdt. geistiges Zentrum des deutschen Judentums, bis sie 1424 aus Köln vertrieben wurden.

Von der Residenz der Erzbischöfe, die seit 953 zugleich Kurfürsten von Kurköln und bis 1288 weltliche Herrscher von Köln waren, fehlt bis auf wenige - nicht zugängliche - Mauerteile jede Spur. Der erste Palast aus vermutlich dem 9 Jhdt. lag an der Südseite des alten karolingischen Doms. Um 1164 wurde ein neuer Palast an der Südseite des Domhofs errichtet. Nach der Schlacht bei Worringen 1288, nach der der Fürstbischof aus Köln vertrieben worden war, wurden die späteren großen Residenzen in Bonn und Brühl gebaut.


3. Die Handelsmetropole

Das mittelalterliche Köln hatte das Privileg, einerseits aus den Traditionen einer Römerstadt und einem Bischofssitz (seit Anfang 4. Jhdt., seit 795 Erzbischofssitz) hervorgegangen zu sein, andererseits aufgrund seiner hervorragenden Verkehrs-Infrastruktur (insbes. der Lage an einem großen Strom und im Zentrum von Fernstraßen) eine hervorragende Lage für den Fernhandel zu haben.  Köln hatte also  Merkmale aufzuweisen, aus denen sich - vor allem nach der Zuteilung des Herzogtums Lothringen (mit Köln) zum Ostfrankenreich im 9. Jhdt. und in Verbindung mit dem Stapelrecht (s. unten) - im Hoch- und Spät-Mittelalter die große wirtschaftliche Bedeutung als Handelsstadt  ergab.  In dieser Epoche hatte Köln eine enorme wirtschaftliche und politische Machtstellung und war Drehscheibe des Fernhandels nördlich der Alpen. Die hervorragende Verkehrs-Infrastruktur hat sich bis in's heutige moderne Köln erhalten. Köln war aber nicht nur Handelszentrum, sondern auch Produktionszentrum und handelte mit Alltagsgütern und Kunstschätzen. "Kölsch" oder "Kölnisch" wurde zu einem Markenbegriff  (Zitat Museum Schnütgen, Ausstellung "Glanz und Größe des Mittelalters").

Im Mittelalter wurden die vom Meer über den Rhein herangebrachten Waren vom Schiffstyp Niederländer (geeignet für die große Wassertiefe des Niederrheins) auf die Oberländer (geeignet für die geringere Wasssertiefe des Mittel- und Oberrheins) umgeladen. Für den Handelsplatz Köln hatte das der Stadt 1259 vom Erzbischof  Konrad von Hochstaden verliehene Stapelrecht eine sehr große Bedeutung, denn damit mußten fortan alle auf insbes. dem Transportweg Rhein, aber auch auf dem Landweg transportierten Waren in Köln zwangsweise abgeladen („gestapelt") und anboten werden. Die Durchfahrt der Schiffe wurde durch ein Gitter im Rhein unterbunden. Köln und die Kölner Kaufleute hatten durch diesen Zwangsumschlag auf diese Waren ein 3-tägiges Erstzugriffsrecht. Damit wurde die Stellung der Stadt als Drehscheibe der europäischen Warenströme gefestigt. Das Stapelrecht wurde erst 1831 von den Preußen als Folge der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) aufgehoben.

Köln hatte im Mittelalter ferner eine eigene Längenmaßeinheit  (Kölner Elle) und ab dem 11. Jhdt. eine eigene Gewichtsmaßeinheit  (Kölner Mark).  Die Kölner Mark war im Mittelalter die wichtigste deutsche Grundgewichtseinheit und wurde 1524 als Grundgewicht für die Münzprägung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation  festgelegt. Bis 1857 bezogen sich die Reichs- und viele Landesmünzordnungen auf die Kölner Mark. 1474 erhielt die Stadt das Münzrecht und konnte eigene Münzen prägen, ein Recht, dass bis dahin nur dem Erzbischof zustand, der seine Münzen nach der Vertreibung 1288 außerhalb prägen ließ.

4. Politische Entwicklung

Im Zuge der fortschreitenden Zerfalls des Weströmischen Reiches (Auflösung mit Sturz dessen letzten Kaisers 476) zogen die Römer ab. Köln wurde um 455 von den Franken besetzt und ab ca. 460 Residenzstadt des fränkischen Teilkönigreiches der ripuarischen Franken (Rheinfranken) (1. König ab um 460/470: Sigibert von Köln). Viele der Romanen (= Nachfolger der provinzionalen römischen Bürger) blieben aber hier wohnen. Die Stadt erlebte dadurch als eine der ganz wenigen römischen Städte einen nahtlosen Übergang in eine frühmittelalterliche Stadt. Die heutigen Kölner sind also - ethnisch gesehen - fränkischen Ursprungs mit großen Anteilen römischen Bluts. 507 fiel dieses fränkische Teilreich an das 482 durch Chlodwig I  begründete vereinigte Frankenreich der Merowinger (Chlodwig  soll in Köln als Herrscher aller Franken ausgerufen worden sein). Bei der Teilung des Frankenreichs nach dem Tod Chlodwig I fiel Köln an Austrien und gehörte später zum Frankenreich der Karolinger (zuletzt ab 870 bis 911 zum Ostfränkischen Reich der Karolinger). Mit dem Ende Karolingern endete im 8. Jhdt. aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Residenzfunktion von Köln. Ab 925 gehörte Köln mit dem Herzogtum Lothringen wieder zum Ostfränkischen Reich unter König Heinrich I (als Vorläufer des spätereren Deutschen Reichs) und ab 962 zum neuen Römischen Kaiserreich (ab 12. Jhdt. "Heiliges Reich", ab 13. Jhdt. "Heiliges Römische Reich" und ab 15. Jhdt.  - offiziell ab 1512 -  "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation").

795 wurde das Kölner Bistum zum Erzbistum erhoben. Unter dem Erzbischof Bruno I begann 953 der politische Aufstieg. Bruno wurde Erzbischof und zugleich Herzog von Lothringen und damit erster Stadtherr Kölns. Er war als Erster geistliches und weltliches Oberhaupt mit einer praktisch absolutistischen Herrschaftsgewalt. Er war der auch erste Fürstbischof Deutschlands. Die Nachfolger Brunos behielten Teile des Herzogtums und waren zugleich Erzbischof und Kurfürst des Kürfürstentums Köln (Erzstift Köln/Kurköln). Dem Kölner Fürstbischof oblag seit dem 11. Jahrhundert das Krönungsrecht für die deutschen Könige und er gehörte ab dem 13. Jhdt. (bis 1803) zu den 7 bedeutendsten Kurfürsten, die den römisch-deutschen König (mit der Anwartschaft auf das römisch-deutsche Kaisertum) küren durften. Der Kölner Erzbischof  und Kurfürst war zugleich Erzkanzler für Reichs-Italien im Römisch-deutschen Kaiserreich und damit einer der mächtigsten Männer im Reich. Und auch die kirchliche Bedeutung des Erzbistums Köln war bedeutend. Zur Kirchenprovinz Köln gehörte im Mittelalter ein riesiges Gebiet mit dem Metropolitan- (Erz-) Bistum Köln und den Suffragan-Bistümern Lüttich (bis 1559), Utrecht (bis 1559),  Münster, Osnabrück (bis 1995),  Minden (bis um 1648) und Bremen (bis 848/870). 

1074 rebellierten die Kölner erstmals - allerdings noch erfolglos - gegen die weltliche Macht des Erzbischofs. 1106 nahmen die Kölner Bürger im Machtkampf um die Krone zwischen Heinrich IV. und seinem Sohn Heinrich V. Partei für den erstgenannten ein und organisierten erstmals eine Art Bürger-Selbstbestimmung. Heinrich IV verlieh den Kölner Bürgern in diesem Zusammenhang das Befestigungsrecht
- ein wichtiger erster Schritt zur Entwicklung der Stadt hin zur Freien Reichsstadt -; allerdings verblieb die formale Befestigungshoheit noch beim Erzbischof und weltlichen Herrscher. Zunächst gegen den Willen des Stadtherrn begannen die Kölner Bürger 1180 mit dem Bau einer großen Befestigungsanlage, der großen Stadtmauer. Der Bau der Stadtmauer wurde anschließend vom Fürstbischof legalisiert; und die Kölner ließen sich ihn vom Kaiser absichern. 1262 begehrten die Kölner Patrizier bei der Erstürmung des Bayenturms erneut gegen den Erzbischof auf, der 1268 aus der Stadt vertrieben wurde. Ein Versuch der Rückkehr scheiterte am 14.10.1268 bei der Schlacht an der Ulrepforte. 

Am 05.06.1288 kam es schließlich zur berühmten und für die Kölner Bürger und die weitere Entwicklung der mittelalterlichen Metropole ungemein bedeutsamen Schlacht bei Worringen, eine der größten deutschen Ritterschlachten des Mittelalters. Die Kölner Bürger kämpften im Limburger Erbfolgestreit, von dem Köln eigentlich gar nicht betroffen war, siegreich an der Seite des Herzogs von Brabant und seiner Verbündeten (neben den Kölner Bürgern die Truppen der Grafen von Berg, Mark und Jülich) gegen den Herzog von Luxemburg und seiner Verbündeten (u. a. mit den Truppen des Kölner Erzbischofs/Kurfürsten). Der Kölner Fürstbischof verlor nach dieser Niederlage seine weltliche Herrschaft über die Stadt Köln. Er musste seine Kölner Residenz aufgeben und sie für den Rest von Kurköln außerhalb des Stadtgebiets neu anlegen (in Bonn und Brühl). In Köln behielt er nur die geistliche Macht. Köln war damit de facto Freie Reichsstadt. 1475 erhielt dann Köln auch de jure das Privileg einer Freien Reichsstadt, das bis zur Besetzung durch die Truppen Napoleons im Jahre 1794 unangetastet blieb.

Freie Reichsstadt: Das Hauptmerkmal der "Reichsstädte" im Heiligen Römischen Reich (Deutscher Nation) war deren rechtliche Unabhängigkeit gegenüber den regionalen Herrschern (Reichsfürsten). Die Reichsstädte hatten den Status der Reichsunmittelbarkeit und waren direkt und nur dem Kaiser untertan, an den sie ihre Steuern direkt abführten, dem sie Heerfolge zu leisten hatten und von dem sie eine eigene weitgehend unabhängige Gerichtsbarkeit erhielten. Damit unterschieden sich die Reichsstädte von den Landstädten, die einem Landesherrn untertan waren. "Freie Städte" waren Bischofsstädte, die in etwa die gleichen Privilegien hatten wie die Reichsstädte, aber gegenüber dem Kaiser eine gewisse Autonomie besaßen, z. B. außer bei Kreuzzügen keine Heerfolge zu leisten hatten. Ab dem 15. Jhdt. wurde diese beiden Statusformen unter dem Begriff  "Freie und Reichsstädte" - umgangssprachlich "Freie Reichsstädte" genannt - zusammengefaßt. Einige Städte hatten beide Statusformen in sich vereint. Die Anzahl der Freien Reichsstädte änderte sich im Laufe der Zeit; maximal waren es 83.
Mittelalterliches Köln
Stadtverfassung Köln 1396

Die weltliche Macht in Köln wurde ab 1288 zunächst von den Patriziern, den sog. Geschlechtern, ausgeübt. Es handelte sich also um eine Oligarchie (= Herrschaft von kleinen Führungsgruppen). Die entstehenden neuen Führungsorgane der Stadt wurden von den Vertretern der wichtigsten Patrizierfamilien dominiert. Die "Riecherzeche", ein Verbund der Reichen, war ein Vorläufer eines gewählten städtischen Rats. Eine der mächtigsten Patrizierfamlien in jener Zeit waren die Overstolzen. Nach mehreren innerstädtischen Konflikten übernahmen dann ab 1396 auf der Basis des sog. "Verbundbriefs", der ersten Kölner Stadt-Verfassung,  die 22 Gaffeln (Wahlgemeinschaften der Kaufleute und Handwerker für den Rat, davon 15 Gaffeln einer oder mehrerer Handwerkerzünfte, den sog. "Ämtern") die politische Macht in Köln. Die Macht lag nunmehr im wesentlichen beim neuen einheitlichen Stadtrat, für den allerdings nur die in Köln geborenen Bürger und solche Zugereiste, die das Bürgerecht erworben hatten, wählbar waren. "Bürger" im Sinne des Verbundbriefs waren aber nur die in den 22 Gaffeln organisierten selbständigen Kaufleute und Handwerker (in der Regel auch nur männliche), so dass die oligarchische Herrschaft der Geschlechter in eine - allerdings wesentlich breiter aufgestellte  - Oligarchie der Gaffeln wechselte. Der Verbundbrief blieb mit einigen Modifizierungen bis 1794, also fast 400 Jahre lang, als Kölner Verfassung gültig.

Allerdings blieb es in diesem Zeitraum nicht friedlich in Köln. So gab es 1481/1482 einen Aufruhr der Gaffeln gegen den Stadtrat wegen erheblicher Preiserhöhungen, der jedoch niedergeschlagen wurde. 1512/1513 gab es einen erfolgreichen Aufstand der Gaffeln wegen fortgesetzter Rechtsbrüche des Rats, der zu Ergänzungen des Verbundbriefs, dem sog. Transfix-Brief, führte.  Anfang der 1680iger Jahre gab es einen Aufstand einer Opposition unter Führung des Nikolaus Gülich wegen Misswirtschaft und Korruption des Rates, der zunächst viel Unterstüzung fand, letztendlich aber 1686 mit der Ermordung des Nikolaus Gülich endete.


Mittelalterliche Herrschaftstrukturen in Köln zusammengefasst
Politische Zugehörigkeiten Kölns in seiner über 2000-jährigen Geschichte im Überblick
Das Kurfürstentum Köln exisierte von Mitte des 10. Jhdt. bis 1803 (aber faktisch ab 1288 und juristisch ab 1475 ohne das Stadtgebiet Kölns).  Ein Hinweis für engagierte Kölner im modernen Wettstreit mit der rheinischen Nachbarstadt: Ein Nebenergebnis der Schlacht von Worringen war, dass der mitsiegreiche Graf von Berg 1288 dem damals noch kleinen unbedeutenden Anwesen Düsseldorf die Stadtrechte verlieh, anders gesagt dass die mitsiegreichen Kölner Bürger indirekt an der Gründung Düsseldorfs beteiligt waren.


5. Die Pilgerstadt

Von großer religiöser und zugleich wirtschaftlicher 
Bedeutung für das Mittelalterliche Köln war, dass Köln mit 500000 Pilgern/Jahr zusammen mit Rom und dem nordspanischen Santiago de Compostella eine der 3 bedeutendsten Wallfahrtsorte in jener Zeit war. Es war auch einer der zentralen Sammelpunkte der Pilgerwege zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostella ("Jakobsweg") . Das mittelalterliche "hillije Köln" (Sancta Colonia) (der Titel "Sancta" im Zusammenhang mit dem Stadtnamen war - wie schon erwähnt - der Stadt im 12. Jhdt. als einer von 4 christlichen Metropolen (neben Rom, Byzanz und Jerusalem) verliehen worden.)  war aufgrund
und der damit verbundenen religiösen Bedeutung ein großer Anziehungspunkt für die Pilger. Pilger aus ganz Europa suchten vor allem die "Spitzen-Reliquien" als Heiltümer auf. Der mittelalterliche Reliquienschatz Kölns in Kirchen und Kapellen soll mehr als 800 Heilige enthalten haben und war nach Rom der größte aller europäischen Wallfahrtsorte. Vor allem die Reliquien der Hl. Drei Könige im Kölner Dom als Wallfahrtskirche gehörten für unzählige einfache Pilger und auch für die europäischen gekrönten Häupter und Fürsten zum Pflichtprogramm. Die Könige und Fürsten haben wohl über die damals an der Ostseite des Doms gelegene Kirche St. Maria ad gradus (Baubeginn vor 1075) den Dom betreten bzw. verlassenen. Eine Art Pilgerweg war auch die sog. Krönungsstraße vom nahegelegenen Aachen nach Köln (innerhalb Kölns die heutige Aachener Str.), über die im Mittelalter die im Aachener Dom gekrönten deutschen Könige nach Köln zu den Reliquien der Heiligen Drei Könige pilgerten. Wenn man bedenkt, dass es nach Ansicht der meisten Historiker wenig belastbare historische Nachweise für die Hl. Drei Könige (im Matthäus-Evangelium noch "Weisen aus dem Morgenland") und keinerlei Nachweise zur Legende von der Hl. Ursula und damit  für die Kölner touristischen "Spitzen-Reliquien" gibt, gab es in Köln im Mittelalter offenbar geniale - heute würde man sagen - Touristik-Marketing-Experten.

Die für die Entwicklung Kölns im Mittelalter so ungemein wichtigen Reliquien der Hl. Drei Könige  (Auslöser für den Bau des gotischen Kölner Dom und die Entwicklung als Pilgerstadt) sollen nach einer - historisch allerdings nicht belegten -  Legende 1164  durch den romanischen Vorgänger des heutigen "Dreikünnije-Pötzje" (Dreikönigen-Pforte) direkt an St. Maria im Kapitol  nach Köln und in den Kirchenraum Köln eingeführt worden sein. Das heutige Pötzje stammt aus um 1460.

Die erste christliche Gemeinde in Köln wird für das 2./3. Jhdt. vermutet. Für 313 ist mit Maternus der erste Kölner Bischof verbrieft und bei den Ausgrabungen unter dem Kölner Dom sind Reste eines ersten Gebetsraums aus dem 4. Jhdt. gefunden worden. Zur römischen Zeit dürfte es auch eine erste jüdische Gemeinde gegeben haben.
Ein Erlass des römischen Kaisers Konstantin I von 321 mit der Erlaubnis, Juden in den Stadtrat aufzunehmen, gilt als Beleg für die Gründung der ältesten jüdischen Gemeinde nördlich der Alpen im 3./4. Jhdt. in Köln.

Informationen über Bauwerke und Fundstellen der mittelalterlichen Epoche Kölns siehe Themen-Seiten "Kölner Bauwerke" und "Kölner Denkmäler" dieses Internet-Auftritts.

¤ Der Kölner Maler Siegfried Glos, Thürmchenswall 76, in der Kölner Innenstadt hat große Teile der mittelalterlichen Stadtmauer mit fast allen Toren und Türmen historisch korrekt gemalt. Ein Besuch der über 40 Gemälde im Rahmen einer Führung und der Besuch seines Internetauftritts "Das alte Köln" lohnen sich.  ¤

¤ Zu empfehlen sind die im Bachem Verlag erschienenen Bücher von  Carl Dietmar  "Das mittelalterliche Köln" und  Werner Jung "Das neuzeitliche Köln". ¤

Der Verfasser empfiehlt als  Mitglied die Unterstützung des gemeinnützigen Vereins
> Fortis Colonia - 2000 Jahre befestigtes Köln e. V.,
der sich um die wichtigen und bedeutenden Kölner Festunges-Denkmaler wie die mittelalterliche Stadtmauer kümmert, durch Mitgliedschaft und/oder Spenden.
 
Mittelalterliches Köln/Skizze Kirchen am DomMittelalterliches Köln/St. Maria ad gradus (Tafel am Dom)
Kirchenvielfalt im Mittelalter:
Kirchen um den Dom, die alle der Säkularisation und Städtebaumaßnahmen nach 1800 zum Opfer gefallen sind.      


Informationen und Fotos über Bauwerke und Fundstellen der mittelalterlichen  Epoche Kölns siehe Seiten "Kölner Bauwerke" (mit den Detail-Themen Köln Dom und Romanische Kirchen Kölns) und "Kölner  Denkmäler".


D. Wichtige Geschichtsdaten zum Mittelalterlichen Köln (bis zur frühen Neuzeit)

 *   Zum Mittelalter zählt im allgemeinen die Zeit vom Ende der Antike (Mitte des 5. Jhdt.) bis um 1500.                                                                          
** 
Zur Länge der mittelalterlichen Stadtmauer hört und findet man Angaben zwischen 7,5 und 10 km (jeweils mit Rheinseite). Mit Google gemessen sind es ca. 8,4 km!

Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.
Fotos und Skizzen sind vom Autor selbst erstellt worden oder stammen in Einzelfällen aus nach Kenntnis des Autors nicht urheberrechtlich geschützten Quellen ("gemeinfrei") oder wurden freigegeben und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein, wäre dies unbeabsichtigt; in diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten. © der eigenen Fotos beim Autor!

© GL Köln

Stand: 28.01.2012

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