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Die Web-Seite "Kultur in Köln
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Kölner Denkmäler" ist eine Themen-Seite der privaten Web-Präsenz
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| Römisches
Köln |
um
19
v. Chr. - um 455 n. Chr. |
ab
50 n. Chr. Status einer Colonia (Stadt röm. Rechts) ab um 90 n. Chr. römischen Provinzhauptstadt zeitweise Kaiseresidenz |
| Mittelalterliches Köln | um
455 - um 1500 |
um
460 - 8. Jhdt. Residenzstadt der Franken bis 1288 Residenzstadt des Kurfürstentum Köln ab 1288 de facto und ab 1475 de jure Freie Reichsstadt |
| Neuzeitliches
Köln
- Köln heute |
nach
um 1500 |
1794
- 1814 französische Besatzung 1815 - 1918 Königreich Preußen aktuell größte Stadt in NRW und viertgrößte in der BRD |
) .
)
röm. Stadtmauer/
1. Teil der Nordmauer/
2. Teil des römischen Nordtors/
3. Wehrturm in
der Nordmauer |
Dionysos-Mosaik |
Dionysos-Mosaik |
Poblizius-Grabmal |
Poblizius-Grabmal |
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Marmorbüste einer Frau |
Bogen des römischen Nordtors |
vom Bogen des röm. Nordtors ("CCAA) |
Toga-Statuen (2. Jhdt n. Chr. - 1. Jhdt. v. Chr.) |
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Pfähle der röm. Rheinbrücke |
Grabstein (Reiter Flavius Bassus) |
spätantike Gläser |
Wandbemalung |

)
6.
Eigelsteintor/
7. Kunibertstürmchen
("Weckschnapp")/

Auf dem historischen
Rathausturm aus dem
15. Jhdt., dem
bedeutendsten
gotischen Profanbau unter den historischen Kölner Bauwerken, stehen
Steinfiguren von 124
Personen der Kölner
Stadtgeschichte.
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Kölner Stadtwappen
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Das Wappen von
Köln enthält in der offiziellen Gesamtfassung (hier nicht
dargestellt) den doppelköpfigen Reichsadler, der
Schwert und Zepter hält Der Adler symbolisiert, dass die Stadt
seit
1475 offiziell eine "Freie Reichsstadt" im Heiligen Römischen
Reich deutscher Nation war. Die 2 Köpfe stellen das Doppelamt des
Kaisers des Reiches und zugleich des Königs dar.
Die drei Kronen im Kernteil des Wappens sind seit dem 12. Jahrhundert im Wappen der Stadt enthalten. Sie weisen auf die Reliquien der Heiligen Drei Könige hin, die seit 1164 im Kölner Dom (zunächst im sog. Alten Dom, ab ca. 1225 in einem goldenen Schrein, und dann später im heutigen gotischen Dom, dessen Bau durch die Überführung der Gebeine ausgelöst worden war) aufbewahrt werden. Unter den Heiligen Drei Könige versteht die katholische Kirche die bei Matthäus erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Die Legenda Aurea deutet sie als Sterndeuter, Philosophen und Zauberer, die womöglich wie Könige aufgetreten sind. Insges. ist die Existenz und damit auch die Echtheit der Reliquien historisch nicht eindeutig belegt. Eine formale Heiligsprechung hat es jedenfalls nie gegeben und der Begriff "Könige" für die Weisen ist wohl erst mit der Überführung nach Köln eingeführt worden - unter heutigen Marketinggesichtspunkten eine Glanzleistung, denn diese Reliquien haben bei den Gläubigen eine sehr hohe Bedeutung und durch sie hat im Mittelalter die Bedeutung Kölns als Pilgerstadt enorm zugenommen. Und auch beim Weltjugendtag 2005 führten unzählige Pilgerwege an dem Schrein im Dom vorbei. Die 11 Flammen symbolisieren seit dem 16. Jhdt. die in Köln sehr populäre Geschichte der Heiligen Ursula und ihrer 11 (11000?) Begleiterinnen. Ursula - zusammen mit den Hl. Drei Königen und dem Hl. Gereon Stadtpatronin Kölns - soll im 4. Jhdt. gelebt haben. Ihre Existenz ist jedoch historisch nicht belegt, sondern entstammt viel später entstandenen Legenden, so dass sie heute weitgehendst als Legendenfigur betrachtet wird. Belegt ist allerdings ein Gräberfeld aus der römisch-fränkischen Zeit mit Funden von unzähligen Knochen, die möglicherweise von von den Römern z. Zt. der Christenverfolgung Ende des 3. Jhdt. ermordeten frühzeitlichen Christen stammen, von denen ein große Zahl in der Romanischen Kirche St. Ursula (Goldenen Kammer) aufbewahrt werden. Diese Kirche ist im Gebiet dieses Gräberfeldes - wie schon ihre auf die Märtyrer verweisende Vorläuferkirche - errichtet worden. Ursula war der Legende nach eine christliche bretonische (nach mancher Lesart britische) Prinzessin. Auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise nach Rom über den Rhein, die sie vor ihrer geplanten Hochzeit mit einem englischen Prinzen angetreten hatte, wurde sie in Köln mit ihren Gefährtinnen von Atilla, der mit seinen Hunnen damals gerade Köln belagertet haben soll (was historisch strittig ist), ermordet, weil sie sich dem ungläubigen Atilla verweigert hatte. Sie und ihre 11000 (?) Begleiterinnen ("Jungfrauen") gelten daher als Märtyrerinnen, was ihnen vor der Reise auch von einem Engel angekündigt worden sein soll. Die 11 Flammen symbolisieren nach mancher Ansicht in Wirklichkeit Hermelinschwänze gem. dem Wappen der Bretagne. |
| städt.
Wappenhalter und Stadtpatrone ![]() ![]() Agrippa (oben) und Marsilius am Gürzenich |
Marcus Vipsanius
Agrippa (*
um 63 v. Chr., † 12 v. Chr.), Freund und Schwiegersohn des
Prinzipaten und Begründer des römischen Kaiserreiches
Augustus, war ein römischer Feldherr und Politiker. Agrippa
war 39/38 und 20/19 v. Chr. Statthalter in Gallien, der u. a. in
Kämpfen gegen germanische Stämme erstmalig nach Caesar
wieder den Rhein überschritt. Er siedelte um 19. v. Chr. die rrh.
Ubier an das linke Rheinufer um und gründete das Oppidum
Ubiorum, die spätere Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA)
(das heutige Köln). Agrippa ist damit Stadtgründer der römischen
CCAA und damit von Köln
(zusammen mit dem Kaiser Claudius und dessen Frau Agrippina, die 50 n.
Chr. der Siedlung die höchsten Stadtrechte einer Colonia verliehen
haben). Agrippa und Marsilius gehören zusammen mit den Hl. Ursula und Gereon sowie den Hl. Drei Königen zu den Kölner Stadtpatronen. Ihre Denkmäler (als Ritter dargestellt) hängen über Portalen an der Ostseite des Gürzenich. |
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Gereons-Denkmal
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Der Heilige Gereon eine der historischen Persönlichkeiten Kölns. Gereon war im 3. Jhdt. ein römischer Offizier der Thebäischen Legion. Wegen seines christlichen Glaubens soll er um 303 bei Köln enthauptet worden sein. Er ist einer der Stadtpatrone von Köln und wird in Ritterrüstung mit Kreuzfahne dargestellt. Seine Gebeine wurden 1121 entdeckt und werden seitdem verehrt. Sein Denkmal steht vor der nach ihm benannten Romanischen Kirche St. Gereon, eine der 12 großen Romanischen Kirchen Kölns. |
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an lrh. Auffahrt zur
Severinsbrücke
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Der
Heilige
Severin wurde erstmalig
590 erwähnt ... als 3. Bischof von
Köln
(um 346 - 397; seine Bestattung soll auf dem Gräberfeld vor dem
römischen Köln erfolgt sein). Für 948 ist die
Umbettung der
Reliquien des Hl. Severin in einen neuen Sarkophag beurkundet. Im Zuge einer
Schreinöffnung 1999 wurden die vorgefundenen Reliquien auf "um
400" datiert. Ende 4.
Jhdt. wurde eine kleine Saalkirche auf dem römischen
Gräberfeld vor der ehemals römischen Stadtmauer errichtet,
die laut einer Legende vom Bischof Severin geweiht
worden sein soll. Hieraus entstand später eine Stiftskirche und
die heutige Romanische Kirche
St. Severin. In der Figur an der linksrheinischen Auffahrt zur Severinsbrücke in
Nähe der Severinsstraße und vor St. Johann Baptist streckt er
segnend seine Hand über der Brückenzufahrt.
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Baptisterium![]() |
Die
Ausgrabung eines frühchristlichen Baptisteriums (=
Taufhaus mit Taufbecken) aus
dem ca. 6. Jhdt. n. Chr. befindet sich an der östlichen Seite des
heutigen Doms (Zugang
von der Straße aus, allerdings leider kölntypisch und
ärgerlicherweise nur im Rahmen von Führungen wie
z. B. "Köln von
unten" mit dem Veranstalter "Spurenlese" oder anderen). Unter
diesem Taufbecken wurde Reste eines früheren Beckens mit
unbekannter Nutzung gefunden. Nach neueren
Forschungen könnte westlich dieses Baptisteriums ein
frühchristlicher Sakralbau (aus dem 4./5. Jhdt.) als ein
Vorläufer
des "Alten Doms" und des späteren gotischen Doms
gestanden
haben. Später war dieser Bereich mit der mittelalterlichen (nicht
mehr vorhandenen)
Kirche St. Maria ad gradus östlich des Doms
überbaut worden. |
Kölner Mikwe![]() Modell/ (Ausgrabung auf dem Rathausplatz) |
Die Mikwe ist das rituelle Tauchbad in einer jüdischen Gemeinde. Das Wasser einer Mikwe muss reinstes fließendes Wasser sein (z. B das Grundwasser auf der Höhe des lokalen Grundwasserspiegels). Die Mikwe dient nicht der hygienischen, sondern der rituellen Reinigung. Als rituell unrein gilt nach jüdischer Tradition zum Beispiel Blut (bei Frauen die Menstruation) oder das Berühren von Toten. Die große mittelalterliche jüdische Gemeinde Köln erhielt ihre erste Mikwe in der Karolingerzeit. Die heute noch erhaltene mittelalterliche Mikwe am Rathausplatz wurde Ende des 12. Jhdt.(um 1170) inmitten des damaligen Judenviertels erstellt. Sie war beispielgebend für andere Mikwen in Deutschland. Die Mikwe wird in die geplante Archäologische Zone integriert. Sie ist derzeit nur Rahmen von Führungen zugänglich. Aus einem Dekret des römischen Kaisers Konstantin I von 321, mit dem die Aufnahme von Juden in den Stadtrat erlaubt worden war, geht hervor, dass die jüdische Gemeinde in Köln die erste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen war. Die erste jüdische Synagoge Kölns wurde vermutlich Ende des 9.Jhdt. errichtet; sie wäre die älteste nördlich der Alpen. Die spätere Synagoge inmitten des Judenviertels wurde nach der Vertreibung der Juden 1424 in die Ratskapelle "St. Maria in Jerusalem" umgewandelt. |
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Hildebold-Platz
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Hildebold († 818 in Köln) war von 787 bis 795 Bischof und von 795 bis 818 erster Erzbischof des von Karl dem Großen einführten Erzbistums Köln im mittelalterlichen Köln. |
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St. Petrus Martyr
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Über
dem
Eingang zum Brauhaus Früh in der Kölner Altstadt (Nähe
Dom)
zeigt ein Relief den Schutzheiligen und Schutzpatron der
Kölsch-Brauer,
nämlich des St. Petrus von Mailand (oder auch St.
Peter Martyr). Er wurde 1252 ermordet und
ein Jahr später von Papst Innozenz IV als Märtyrer heilig
gesprochen. 1396 wählte die
Kölner Bruderschaft der Brauer ihn zu ihrem Schutzpatron. Er ist einer der
wichtigsten Schutzpatrone Kölns.
Wie der Dominikanermönch
aus Verona (1205-1251) dies wurde, ist nicht gesichert. Er war als
Kirchenlehrer und Diplomat sehr populär und sein Orden hatte in
Köln großen Einfluß
hatte. Sie gründeten 1248 die erste Kölner Hochschule;
am Studium Generale lehrten u.a. Albertus Magnus, Thomas von Aquin
und Meister Eckhart. In St. Andreas befindet
sich neben dem Grab des Heiligen Albertus Magnus auch ein
Altarbild von St.
Petrus von Mailand. |
| Die
Ulrepforte war Teil der mittelalterlichen
Stadtmauer der freien Reichsstadt
Köln. Sie lag an keiner der großen stadtauswärts
führenden
Strassen mit ihren großen Stadttoren, sondern wurde wohl als
Zugang
zu den vor der Mauer liegenden landwirtschaftlichen Flächen benutzt Ein historische Bedeutung erhielt die Ulrepforte, weil 1268 in ihrer unmittelbaren Nähe die Stadt Köln von den Truppen des von den Kölner Bürgern vertriebenen Erzbischofs Engelbert überfallen worden ist. Hierbei soll mit Hilfe eines Verräters, des in einem Haus an der Stadtmauer wohnenden Schuster Havenith, unter der Stadtmauer ein Durchlass gegraben worden sein, durch den die Truppen eindringen konnten. Es kam zu einem furchtbaren Gemetzel, in dem die Kölner Bürger letztendlich Sieger blieben. An diese Schlacht an der Ulrepforte erinnert eine Tafel (= das erste deutsche Denkmal), von dem eine Kopie an einem Mauerteilstück in Nähe der Ulrepforte und des heutigen Prinzengardeturms angebracht ist (Original im Stadtmuseum). |
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Albertus-Magnus-Denkmal |
Albertus Magnus war
der größte deutsche Philosoph und Theologe des
Mittelalters.
Das Albertus-Magnus- Denkmal steht vor dem Haupteingang der 1388
gegründeten Kölner Universität.
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Neben der Uhr sind 4 der 124 auf dem Rathausturm stehenden Skulpturen von wichtigen historischen Persönlich- keiten Kölns zu sehen.
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Jan-von-Werth-Denkmal Alter Markt |
Graf Jan von Werth (1591-1652) war ein erfolgreicher Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg im Dienst des Kurfürstentums Köln. Nach erfolgreichen Kämpfen und einer Gefangenschaft wurde er in Köln stürmisch empfangen. In Köln stadtbekannt ist eine Sage aus aus dem Leben des Jan von Werth, die jedes Jahr zu Weiberfastnacht von der Karnevalsgesellschaft "Jan von Werth" nachgespielt wird: Jan
war ein armer Knecht, der sich in die Magd verliebt hatte. Griet
aber
lehnte sein Werben und seinen Heiratsantrag ab, weil er ihr von zu
niedrigem
Stand war. Schwer enttäuscht trat Jan in die Armee ein und zog in
den
Krieg. Er stieg bis zum General auf und konnte mehrere Siege erringen.
Nach
einem Sieg zog er im Triumphzug durch das Severinstor mit seinen
Truppen in Köln ein. Dabei entdeckte er auf dem Markt seine
große
Liebe Griet, die dort an einem Bauernstand Obst anbot. Er lenkte sein
Pferd
auf Ihren Stand zu, stieg ab, zog seinen Hut und sagte zur ihr: "Griet,
wer et hätt jedonn!" (Griet, wenn du es doch getan hättest!)
Und
sie antwortete ihm: "Jan, wer et hätt jewoss!" (Jan, wenn ich es
gewusst
hätte!). Jan stieg wieder auf sein Pferd und ritt davon.
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Heinzelmännchen-Brunnen
Strasse
Am Hof (Nähe Dom) |
Heinzelmännchen sind einer Kölner Sage nach hilfsbereite Hausgeister. Sie verrichten nachts, wenn die Bürger schlafen, deren Arbeit. Werden sie dabei jedoch beobachtet, verschwinden sie für immer, was bei dem Brunnen-Bildnis geschehen ist. Die Sage ist erstmals vom Kölner Schriftstellers Ernst Weyden (1805-1869) verfasst worden. In Köln sehr populär geworden ist die Gedichtfassung von August Kopisch (1799-1853): Wie war zu Cölln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem!Denn war man faul, ... man legte sich hin auf die Bank und pflegte sich. Da kamen bei Nacht, eh' man's gedacht, die Männlein und schwärmten und klappten und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten und putzten und schabten - und eh ein Faulpelz noch erwacht, war all sein Tagwerk bereits gemacht!... |
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Ostermann-Brunnen
Nähe Heumarkt/Alter Markt |
Das Ostermann-Denkmal
erinnert mit seinen Figuren aus bekannten Kölner Liedern
an den immer noch bekanntesten Kölner Liedermacher
und Interpreten der Kölner Karnevalsgeschichte Willy Ostermann
(1876-1936), der über 100 Titel - Kölsche Leedcher,
aber
auch hochdeutsche Rhein- und Wein-Lieder - schuf, von denen weit
über
20 in Köln und darüberhinaus unvergessen sind
(wie
"Och wat wor dat fröher schön doch enn Colonia", "Einmal am
Rhein"
und sein letztes Lied "Heimweh noh Kölle", das im 2. Weltkrieg so
etwas
wie die heimliche Nationalhymne wurde). Das Lied Heimweh noh Kölle ist so eine Art inoffizielle Kölner Stadthymne. Refrain:
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Kallendresser
Alter Markt
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Für die Figur Kallendresser (= einer der in die Kall - die Dachrinne - seine Notdurft verrichtet) an einem Haus am Alter Markt (neben dem Gaffelhaus) gibt es verschiedenen Deutungen. Eine Deutung für die Figur, die es auch an einem Nachbarhaus aus dem 18. Jhdt. gegeben hat, ist, dass die Hausbesitzer ausdrücken wollten, was man von der Politikern im gegenüberliegenden Rathaus hielt. |
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Denkmal Wallraf und Richartz
Am Wallrafplatz
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Ferdinand Franz Wallraf
(* 1748 in Köln, † 1824 in Köln) war ein bedeutender
Kunstsammler, der seine
umfangreiche Kunstsammlung seiner Heimatstadt
Köln übergeben hat.
Der größte Teil der Gemälde-Sammlung ist im Wallraf-Richartz-Museum ausgestellt.
Der
Kölner Kaufmann Johann Heinrich Richartz (* 1795, † 1861) finanzierte den
ersten Bau des Wallraf-Richartz-Museum.
Das Denkmal befindet sich vor dem Museum für angewandte Kunst,
einem Bau, in dem einstens das Wallraf-Richartz-Museum untergebracht
gewesen war. Allerdings ist dem Direktor des WRM zuzustimmen, der
fordert, die beiden Denkmäler dahin zu verlegen, wo sie
ursächlich hingehören: in die Nähe des neuen
WRM-Gebäudes. |
Gedenktafel Sulpiz
Boisserée![]() Blaubach 14 |
Sulpiz Boisserée (*
1783 in Köln, † 1854),
ein Kunstsammler und Historiker, war maßgeblich beteiligt
an der
Idee und der Planung zum Weiterbau des Kölner
Doms
im 19. Jhdt. und damit eine wichtige Persönlichkeit der
Kölner Geschichte.
Boisserée gehörte auch zu den engagiertesten Gründern
des Kölner
Zentral-Dombauvereins (gegründet 1842), mit dessen großer
- vor allem
materieller - Hilfe das Bauwerk ab 1842 weitergebaut
und 1880 vollendet werden konnte. Eine Gedenktafel ist an seinem
Geburtshaus in der Straße Blaubach in Nähe Heumarkt zu
sehen. |
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Adolf Kolping
(* 1813 in Kerpen bei Köln, † 1865 in Köln) war ein
katholischer Priester und Begründer des Kolpingwerkes. Er
schloss 1850 die bestehenden Gesellenvereine zum Rheinischen
Gesellenbund zusammen, aus dem das internationale Kolpingwerk
hervorgegangen ist, für dessen Verbreitung er sorgte. |
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Nicolaus Otto u. Eugen
Langen![]() vor Eingang Bahnhof Messe/Deutz |
Nikolaus August Otto (* 1832, †
1891 in Köln) war eine Maschinebauer, der 1862 mit der
Entwicklung eines Viertakt-Motors begann. 1864 gründete er mit Eugen Langen (*
1833 in Köln, †
1895) die Gasmotorenfabrik "N. A. Otto und Cie",
die 1972 in
Deutz
AG umbenannt wurde. Der Otto-Motor
hat die Welt revolutioniert wie kaum eine andere technische Erfindung.
Nach diesem Viertaktprinzip arbeiten auch heute noch weltweit Motoren
in ca. 750 Mio. Fahrzeugen. In der Tradition
dieser weltverändernden Erfindung liegt, dass heute
Köln eine der führenden Auto- und Motorenbau-Städte ist.
Das Denkmal steht vor dem Bahnhof Messe/Deutz auf dem Otto-Platz.
Eugen Langen war auch beim Bau von Schienenfahrzeugen erfolgreich. Er gilt als Vater der Wuppertaler "Schwebebahn", die eigentlich eine Hängebahn ist. |
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Reiter-Denkmal ("Dat
Pääd")
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Das Reiter-Denkmal
auf dem Heumarkt
ist zu Ehren von König Friedrich Wilhelm III von Preußen aus dem Geschlecht der
Hohenzollern (1770-1840,
König ab 1797) aufgestellt und
1878 eingeweiht worden.
Der König war preußischer Herrscher zu der Zeit, als
Köln
nach dem Wiener Kongreß 1815 - sicher nach Ansicht vieler
Rheinländer leider - innerhalb der Rheinprovinz an das
Königreich Preußen fiel. Die
im Krieg zerstörte Reiterfigur ist eine Nachkriegs-Rekonstruktion
mit Resten des
Originals, die 1990 neu auf dem Heumarkt aufgestellt worden ist. Das Denkmal steht auf
einem Sockel
oberhalb von sechzehn Großfiguren
aus der jüngsten preußisch-deutschen Geschichte. 2007 musste es jedich
wegen starker Schäden wieder abgebaut werden. Nun wurde lange Zeit
öffentlich diskutiert, ob und mit
welchen
Mitteln die stark
beschädigte
Reiterfigur restauriert werden soll. Ob das auch daran lag, dass
dereinst die Preußen bei den Kölnern mit ihrer völlig
anders
gearteten lockeren rheinischen Lebensart
wohl nicht sonderlich beliebt waren? Nun aber ist seit Oktober 2009
"dat Pääd"
restauriert wieder an seinem Platz!
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Salzgasse (eine der Altstadtgassen) |
Die
Bezeichnung vieler Kölner Altstadt-Strassen und -Gassen erinnert
an deren gewerbliche Nutzung im mittelalterlichen
Köln
(wie z. B. Unter Goldschmied, Unter Taschenmacher). Das gilt auch
für
die Salzgasse. Diese Gasse ist aber auch ein sozusagen Strassendenkmal.
Denn
im Zuge der heutigen Salzgasse verlief zur späten Römerzeit
die Strasse zur ersten Rheinbrücke von der Colonia (CCAA) zum
rechtsrheinische
Kastell Divitia (siehe oben). Heute gelangt man vom Heumarkt aus
über
die Salzgasse in das Altstadtviertel mit seinen zahlreichen
gastronomischen
Betrieben. |
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Konrad Adenauer
(* 05.01.1876 in Köln, † 19.04.1967 in Rhöndorf)
war von 1917 bis 1933 und 1945 Kölner Oberbürgermeister
sowie von 1949 bis
1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. |
Kardinal-Frings-Denkmal![]() an Unter Goldschmid (Nähe Dom) |
Joseph Kardinal Frings (* 1887, † 1978 in Köln) war von 1942 bis 1969 Erzbischof in Köln. |
Karl-Berbuir-Denkmal Karl-Berbuir-Platz (Südstadt) |
Karl Berbuer (* 1900 in Köln, † 1977 in Köln) war einer der bekanntesten Kölner Komponisten und Kräzchens- Sänger (Karnevalslieder-Sänger). Zu den bekanntesten Liedern gehören Heidewitzka Herr Kapitän und das Trizonesien-Lied. Das in der Kölner Südstadt 1987 Nahe der Auffahrt zur Severinsbrücke errichtete bronzene Denkmal stellt ein Narrenschiff (das Müllemer Bötche) dar.
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Jupp-Schmitz-Denkmal Jupp-Schmitz-Plätzchen
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Jupp
Schmitz (* 1910 in Köln, † 1991 in Köln) war einer
der
in Köln und darüberhinaus bekanntesten Kölner
Schlager-
und Kräzchens-Sänger (Karnevalslieder-Sänger). Gleich sein erstes
Karnevalslied Wer soll das bezahlen,
ein Hinweis auf das im Krieg überaus stark zerstörte
Köln
und die gerade begonnene Währungsreform war einer der
meistgesungenen
Schlager der Nachkriegsjahre; ferner sehr bekannt war Am
Aschermittwoch ist alles vorbei.
Das Denkmal steht auf einem kleinen Plätzchen hinter dem
Gebäudekomplex An Farina nahe dem Wallraf-Richartz- Muserum und
dem Rathausplatz. |
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Millowitsch-Denkmal |
Willy Millowitsch (* 1909
in Köln, † 1999 in Köln) war ein überaus bekannter
und beliebter Kölner Volkschau- |
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Tünnes und Schäl |
Tünnes
und Schäl - zwei Figuren des Kölner
Haenneschen-Theaters - sind zwei Urtypen des kölschen Humors und
werden mit Köln verbunden wie der Dom und Kölnisch Wasser.
Hierbei ist Tünnes ein eher
gutmütiger ulkiger rustikaler Kerl, Schäl hingegen
schlitzohrig,
listig und boshaft ironisch, beide aber bissig im Humor.
Historische Figuren wie einige andere bekannte kölsche Originale
sind sie allerdings nicht. Wegen ihrer vielen
kölntypischen Eigenschaften werden sie aber wie Originale
angesehen.
Tünnes
ist die rheinische Form von Anton. Tünnes wird als knollennasige
Figur dargestellt. Schäl bezieht sich auf das Schielen dieser
Figur, meint aber im Kölschen auch schlecht oder falsch
Die Figur ist schlanker als Tünnes und trägt einen
Frack. Durch
ihre große Bekanntheit erzählt
man sich in Köln und darüberhinaus eine Vielzahl |
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Karnevalsbrunnen
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Dieser kleine Brunnen steht auf dem Gülich-Platz gegenüber dem Farina-Haus und dem Wallraf-Richartz- Museum, benannt nach dem mittelalterlichen Aufständischen Nikolaus Jülich. An dieser Stelle stand früher eine sog. Schand- säule mit dem bronzenen Kopf des Nikolaus Gülich. |
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(im Hof von An Farina
)
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Ein
(modernes) Denkmal zur Kölner Geschichte mit der Bezeichnung "Die
Kölner Frauen im Wandel der Zeiten" (von A. Langenbach + Sohn)
steht im Hof des
Gebäudekomplexes An Farina unweit des Wallraf-Richartz-Museums und
des Rathauplatzes mit
Frauengestalten der
verschiedenen Epochen, beginnend mit den Ubierinnen. |
Kölner Gipfel
1999![]() Plakette am Gürzenich |
Erinnerungsplakette
an die Veranstaltungen im Gürzenich anläßlich eines
der größten Kongresse im Nachkriegs- Köln, dem "Kölner Juni-Gipfel 1999" mit dem
EU-Gipfel-Treffen des
Europäischen Rates (03. - 04.06.99) und da- nach dem
Weltwirtschaftsgipfel der Staats- und Regierungs-Chef der G
8-Staaten in Köln (u. a. mit Bill Clinton/ USA, Boris
Jelzin/Rußland
und Gerhard Schröder/Deutschland).
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