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Veto Colonia - Einspruch
von Kölner
Bürgern gegen Kölner Bausünden, Kultursünden und
Schlampereien ** Autoren: Günter Lehnen und Werner Müller, Köln |
| Romanische Kirchen in Köln und das vergessene(?) Projekt Via Sacra | ![]() |
Um die Sanierung der Kirchen und von Kunstwerken in den Kirchen hat mit schon sehr viel Erfolg der Förderverein Romanische Kirchen, der von möglichst vielen Kölner durch Mitgliedschaft oder Spenden unterstützt werden sollte, seinen Beitrag geleistet und wird den auch zukünftig leisten - im übrigen auch mit vielen öffentlichen Führungen durch die Kirchen. Aber es ist noch viel zu tun!
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| St. Maria im Kapitol | St. Maria im Kapitol (leider zugebaute Nordseite ... ein Frevel!) | |
Eine andere Gefahr droht durch Baumaßnahmen. Ohne ein ausreichendes Höhenkonzept ist der Sichtschutz für die 12 Kirchen ständig gefährdet (Höhenkonzept inzwischen beschlossen!). Aktuell (seit 2010) ist der freie Blick auf St. Gereon durch das Baukonzept für die Neugestaltung des Gerling-Viertels wieder gefährdet!. Denn immer noch nicht ausgestanden ist, dass beim Ausbau des Gerling-Quartiers das Sichtfeld um der Kirche durch Missachtung des vom Rat beschlossenen Höhenkonzepts beeinträchtigt werden könnte. Gegenwehr ist noch nötig!
KölnTourismus
bewirbt
im Sinne des Kardinals Meissner u. E. diesen Schatz noch
bei
weitem nicht gut und offensiv genug. Die Kirchen sind zwar in der
Broschüre
„Köln. Die Stadt“ beschrieben, eine solches Kulturgut bedarf
aber einer eigenen Themen-Broschüre mit Lageskizzen. Dieses
Kulturgut wird zwar nicht so versteckt und vernachlässigt wie manche
Denkmäler aus der römischen und der mittelalterlichen Epoche Kölns (s.
hierzu "Mängelliste
Kölner Denkmäler" ), könnte und
müsste aber u. E. angemessener und offensiver beworben
und bekannt gemacht werden (s. Beispiel Themenbroschüre
"Kirchen in Mainz").
Man fragt sich auch, warum dieses einmalige Ensemble u. W. noch nicht für die Aufnahme in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO vorgeschlagen worden ist.
Schließlich
ist der Gedanke eines inszenierten Besuchs- und Pilgerweges mit
Einbindung der 12 Romanischen Kirchen - einer Via Sacra -, den
Kölner Stadtplaner schon 1950 aufgegriffen haben, bisher offenbar
immer noch noch nicht in einer konkreten Planungsphase. Warum
eigentlich nicht? (Dieses Projekt ist beschrieben in dem Buch
„Via Sacra“ von Hiltrud Kier/Bachem-Verlag).
Die Via Sacra - ein vergessenes Projekt?
St. Gereon/Ostseite ***
| Einige
Vorschläge zur Verbesserung: |
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| 1. | Sensibilisierung der
Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger in Politik und
Verwaltung zum Erstellen und Umsetzen eines Gesamtkonzepts für die
Optimierung der Gestaltung der Umgebung der 12 Kirchen sowie Sicherung
der freien Sicht durch ein hierfür geeignetes Höhenkonzept. *** Hinweis: Ostseite St. Gereon inzwischen saniert. Hinweis: Verträgliches Höhenkonzept mittlerweile beschlossen. | |||||||||||||||||||
| 2.
| Optimiertere
Beschreibung und
Bewerbung des Kirchen-Ensembles durch KölnTourismus,
z. B. mit einer eigenen Broschüre "Ensemble Romanische Kirchen
Köln" bzw. der Broschüre des Fördervereins
Romanische Kirchen (s. vergleichbare
Lösungen
z. B. bez. Kirchen in Mainz). | |||||||||||||||||||
| 3. | Erarbeiten eines Antrags
zur
Aufnahme des Ensembles in die UNESCO-Weltkulturerbestätten. | |||||||||||||||||||
| 4. | Unverzüglich
Aufgreifen und
Umsetzen des Gedankens der Inszenierung einer „Via Sacra“ entlang der
12 Romanischen Kirchen. | |||||||||||||||||||
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Stand: 2011 | ||||||||||||||||||
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